Die Wahl der MTB-Pedale ist komplizierter als es scheint. Aber keine Panik – hier sind einige Informationen, um den Überblick zu behalten und die bestmöglichen Pedale für Ihre Nutzung auszuwählen.
Die Standards
- Plattformpedale, Klickpedale oder Kombipedale
- Gewindesteigung (oder Gewinde) der Pedalachse: 9/16" oder 1/2"
Die Pedaltypen
Auf dem aktuellen Markt gibt es drei Arten von MTB-Pedalen: Plattformpedale, Klickpedale und Kombipedale.
Die Plattformpedale sind die klassischen Pedale ohne Haltemechanismus für den Fuß und erfordern daher kein spezielles Schuhwerk. Sie sind in verschiedenen Lagerqualitäten und mit mehr oder weniger Grip erhältlich, je nach Anzahl und Art der Pins.
Die Klickpedale verfügen über einen Mechanismus, der den Fuß mithilfe einer unter dem Schuh befestigten Cleats auf dem Pedal hält. Das System gibt den Fuß automatisch frei, wenn er sich dreht oder bei zu großer Krafteinwirkung (z. B. bei einem Sturz). Dieser Pedaltyp ermöglicht es, Kraft nicht nur durch Druck, sondern auch durch Zug auf die Tretkurbel zu übertragen und damit die Leistungsübertragung zu steigern. Einige Modelle sind mit einer Plattform, der sogenannten Cage, ausgestattet, die sowohl den Mechanismus schützt als auch das Fahren ohne eingerastete Cleats bei guter Griffigkeit ermöglicht.
Die Kombipedale, wie ihr Name schon sagt, bestehen aus zwei Seiten – einer Plattformseite und einer Klickseite. Dieser Pedaltyp ist ideal für Einsteigerinnen und Einsteiger in die Welt der Klickpedale sowie für alle, die ihr Fahrrad sowohl sportlich als auch im Alltag nutzen.
Was das Gewinde betrifft, gibt es heute nur noch einen einzigen Standard, ob für ein MTB, ein Rennrad, ein Stadtrad oder ein BMX. Die Standard-Gewindesteigung beträgt 9/16'' (d. h. 14,28 mm Durchmesser). Bei Kinderfahrrädern oder bestimmten Kurbelgarnituren im Einstiegssegment kann jedoch ein Gewinde von 1/2'' (d. h. 12,7 mm) vorkommen.
Welche Pedale für meine Nutzung?
Sie stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Komfort, Sicherheit und Bedienungskomfort oder Leistung priorisieren.
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Wandern / Trekking
In der Regel werden Plattformpedale wegen ihrer Sicherheit verwendet, aber regelmäßige Fahrer bevorzugen Klickpedale für den Leistungsgewinn. Kombipedale stellen einen guten Kompromiss dar.
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Cross-Country
Hier kommen zwingend Klickpedale zum Einsatz, um die gesamte Leistung auf die Tretkurbel zu übertragen.
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All-Mountain
Es gibt zwei Lager: Wer die Abfahrt priorisiert, wählt meist Plattformpedale; wer etwas mehr Effizienz sucht, greift zu Klickpedalen mit Cage, die zudem einen guten Mechanismusschutz bieten.
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Enduro
Die Jagd nach Sekunden zwingt Sie zur Wahl von Klickpedalen. Versionen mit Cages ermöglichen es zudem, in Katastrophensituationen das Schlimmste zu verhindern.
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DH / Freeride
Plattformpedale sind die beste Wahl, um völlige Bewegungsfreiheit zu behalten.
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