Wie wählt man seinen MTB-Sattel?

Wie wählt man seinen MTB-Sattel?

Eines der Elemente, das eine MTB-Tour verderben kann, ist der unbequeme MTB-Sattel. Erwartungen und Empfindungen unterscheiden sich je nach Körperbau der Fahrer, aber hier sind einige Hinweise, um in der großen Auswahl an Modellen etwas mehr Klarheit zu gewinnen.

Die Standards

  • Form: rund, halbrund, flach
  • Mittelkanal: geschlossen, ausgefräst oder ausgehöhlt
  • Breite
  • Material der Schienen: Titan, Stahl, Aluminium, Carbon

Die Satteltypen

Sättel lassen sich nach drei Typen von Formen einteilen:

Rund

Generell geschätzt für lange Distanzen. Das Gewicht ist oft besser verteilt und die Form reduziert Wärmeentwicklung.

Halbrund

Vielseitiges Modell als Mittelweg zwischen rund und flach.

Flach

Konzipiert für kurze Distanzen und/oder intensive Belastungen. Geschätzt bei Rennen, die häufige Positionswechsel erfordern.

    Um die Belastung im Dammbereich zu verringern, können bestimmte Sättel über einen Kanal im mittleren Bereich des Sattels d verfügen. Dieser Kanal kann einfach ausgehöhlt sein, um den Druck zu verringern, oder sogar vollständig ausgefräst e sein, um ihn an dieser Stelle vollständig zu beseitigen. Achtung: Diese Art von Sattel ist nicht unbedingt für jeden geeignet, da die Belastungen nicht vollständig aufgehoben, sondern auf andere Bereiche der Sitzfläche verteilt werden.

    Die Wahl der Sattelbreite erfolgt häufig anhand zweier Merkmale: der Beckenbreite und der Fahrradposition.

    1. Die Breite Ihres Beckens bestimmt die Auflagepunkte Ihrer Sitzbeine (eines der drei Knochen, die das Becken des menschlichen Körpers bilden. Das Sitzbein trägt das Körpergewicht in sitzender Position.) auf dem Sattel. Die Standard-Sattelbreite liegt bei etwa 135 mm.
    2. Die Position auf dem Fahrrad beeinflusst auch die Sattelbreite. Tatsächlich unterscheidet sich die Gewichtsverteilung zwischen Sattel, Lenker und Pedalen je nachdem, ob Sie eine sportliche oder aufrechte Position einnehmen.

    Abschließend ist es nicht ungewöhnlich, dasselbe Sattelmodell in verschiedenen Schienenmaterialien zu finden. Neben der Gewichtsersparnis bringt das Material auch mehr oder weniger Komfort mit sich – beachten Sie jedoch, dass dies Auswirkungen auf das Budget hat:

    Gewicht
    Komfort
    Lebhaftigkeit
    Preis
    Kommentar
    Titan Das beste Verhältnis von Komfort zu Gewicht.
    Stahl (Chromoly) Komfortabel, aber das schwerste der angebotenen Materialien.
    Aluminium Weniger komfortabel als Stahl, aber leichter.
    Carbon Lebhafter und der leichteste von allen.
    Mangan Stabil, leicht.

    Hinweis: Jeder Hersteller verwendet eigene Bezeichnungen für die Legierungen der Schienenmaterialien (z. B. TiroX, Kium...), die irreführend sein können. Prüfen Sie daher sorgfältig, bevor Sie Ihre Wahl treffen.

    Achtung: Carbonschienen sind üblicherweise oval und nicht rund, daher benötigen sie eine MTB-Sattelstütze mit einem kompatiblen Klemmschlitten.

    Welchen Sattel wählen?

    Sportliche Einsatzbereiche

    Für den sportlichen Einsatz im MTB XC, MTB All Mountain oder auf Fully-MTBs (Enduro und DH) wird ein halbrunder Sattel mit Standardbreite (135 mm) empfohlen. Wenn Sie ein breites Becken haben, wird empfohlen, eine größere Breite für mehr Komfort zu wählen.

      Beachten Sie, dass je aufrechter Ihre Haltung ist, desto mehr Gewicht auf dem Sattel lastet – in diesem Fall wird empfohlen, einen etwas breiteren Sattel zu wählen. Achtung jedoch: Ein zu breiter Sattel kann die Tretbewegung behindern und auf Dauer Reibung an der Innenseite der Oberschenkel verursachen, was für den sportlichen MTB-Einsatz daher nicht empfohlen wird.

      Wenn Sie unter Schmerzen im Dammbereich leiden, probieren Sie einen Sattel mit einem ausgehöhlten oder ausgefrästen Mittelkanal.

      Wenn Sie trotz dieser Tipps kein Modell finden, mit dem Sie schmerzfrei fahren können, wird empfohlen, einen Spezialisten für Haltungsanalyse oder einen in diesem Bereich spezialisierten Sportmediziner aufzusuchen.

        MTB - Sättel