Mit der Entwicklung der Elektrofahrräder (E-Bikes) sind spezifische Ausrüstungssortimente für das Wohlbefinden und den Schutz des Radfahrers entstanden.
Während sich einige Produkte technisch kaum von klassischen Modellen für Muskelkraft-Fahrräder unterscheiden, entsprechen andere Produkte neuen Normen, die zur Erhöhung der Sicherheit des Radfahrers und insbesondere der Besitzer von Pedelecs (oder Speedbikes) eingeführt wurden, d. h. von E-Bikes, die bis zu 45 km/h erreichen können.
Zwischen reinem Marketingeffekt und echtem Mehrwert in Bezug auf Komfort und Sicherheit – wie kann man sicher sein, das richtige Produkt zu wählen? Probikeshop hilft Ihnen, Klarheit zu gewinnen.
Die verschiedenen Zubehörteile
- E-Bike-Helme;
- E-Bike-Schutzausrüstung;
- E-Bike-Textilien;
- E-Bike-Rucksäcke.
E-Bike-Helme
Ob in der Stadt, auf Trails oder auf Landstraßen – das E-Bike kann den Nutzern ermöglichen, höhere Geschwindigkeiten als mit einem Muskelkraft-Fahrrad zu erreichen.
Es ist daher unerlässlich, den Kopf wirksam zu schützen. Während Nutzer „klassischer" E-Bikes einen „Standard"-Fahrradhelm mit CE-Zertifizierung (EN-1078) verwenden können, wird Speedbike-Nutzern empfohlen, sich mit einem Helm auszustatten, der der Norm NTA-8776 entspricht.
Diese Norm garantiert einen erhöhten Schutz mit besserem Widerstand gegen Hochgeschwindigkeitsaufprall (21 % höhere Aufprallgeschwindigkeit im Vergleich zur europäischen CE-Standardnorm) und deckt den Schädel großflächiger ab (etwa 10 % zusätzliche Abdeckung) – insbesondere im Bereich der Schläfen- und Hinterhauptlappen (Hinterkopf und Schläfen).
Ergebnis: Ein Helm nach NTA-8776 kann 43 % mehr Aufprallenergie absorbieren und behält dabei das Erscheinungsbild eines leichten und luftigen Fahrradhelms. Neben diesen Eigenschaften verfügen diese Helme meistens über ein integriertes Visier für maximalen optischen Komfort und bessere Sicht bei hoher Geschwindigkeit.
E-Bike-Schutzausrüstung
Im Bereich des Körperschutzes gibt es keine spezifische Norm für das Elektrofahrrad.
Handschuhe sind für E-Bike-Nutzer zwar nicht vorgeschrieben, werden jedoch ebenso wie der Helm dringend empfohlen. Nutzer von Speedbikes sollten auf verstärkte Modelle zurückgreifen, sowohl was die Handfläche betrifft – mit einer stoßabsorbierenden Schaum- oder Gelschicht in Kombination mit einem abriebfesten Belag – als auch den Handrücken mit Verstärkungen, in der Regel aus TPR-Gummi, die bei einem Aufprall echten Schutz bieten.
Für Fahrer von E-Mountainbikes (E-MTB) bieten einige Hersteller inzwischen spezifische Modelle von Ellenbogenschützern, Knieschützern oder Schienbeinschützern an. Auch hier geht es darum, einen kalibrierten Schutz anzubieten, der den höheren Geschwindigkeiten entspricht, die der Fahrer mit Motor erreichen würde. Jedoch gibt es hier keine spezifische Norm; die Schutzausrüstungen für Speedbikes verfügen meistens über die Zertifizierung der Stufe 2 (höchste Schutzstufe), die beispielsweise im Downhill-Wettkampf vorgeschrieben ist. Manchmal besteht der einzige Unterschied nur auf ästhetischer Ebene mit einem elektrischblauen Farbelement.
E-Bike-Textilien
Das Elektrofahrrad, insbesondere bei städtischen Modellen und E-MTBs, ermöglicht es, mit weniger Aufwand und damit weniger Schweiß höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.
Einige Textilmarken – die den sehr starken Entwicklungstrend im E-Bike-Verkauf nutzen – haben daher speziell für diese Art von Nutzung konzipierte Kleidung entwickelt. Diese Produkte zeichnen sich in der Regel durch einen windabweisenden und etwas wärmeren Vorderteil, einen belüfteten Rückenteil und Reißverschlussöffnungen für eine maßgeschneiderte Belüftung aus. Viele „klassische" Modelle integrieren jedoch diese Eigenschaften und eignen sich perfekt, ohne dabei als „E-Bike" etikettiert zu sein.
E-Bike-Rucksäcke
Für Radfahrer und Fahrer, die sehr lange Ausfahrten oder mehrtägige Touren unternehmen, wird ein zweiter Akku oft unverzichtbar sein.
Aber einen Akku im Rucksack zu transportieren erfordert eine spezielle Ausrüstung, aufgrund des Gewichts, der Form und der Empfindlichkeit eines E-Bike-Akkus.
Alle Marken von Rucksäcken haben mittlerweile in ihren Sortimenten ein oder sogar mehrere speziell für E-Bikes konzipierte Modelle integriert. Diese Taschen zeichnen sich in der Regel durch ein dediziertes Fach aus, das gepolstert ist, um sowohl den Akku als auch den Radfahrer im Falle eines Sturzes zu schützen, und mit Klettverschluss ausgestattet ist, um ihn sicher an Ort und Stelle zu halten.